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Warum manche Vorstellungsgespräche besser laufen
Liebe Lena, ich wollte dir kurz von meinen letzten Vorstellungsgesprächen erzählen, weil ich das Gefühl habe, dass ich endlich ein Muster entdeckt habe. Beim ersten Gespräch war ich nervös, aber ich hatte meine Hausaufgaben gemacht: ich kannte die Unternehmensgeschichte, hatte ein paar aktuelle Projekte recherchiert und konnte konkrete Fragen dazu stellen. Das schuf sofort eine lockere Atmosphäre und ich wirkte interessiert. Im zweiten Gespräch hingegen war ich zu locker, dachte, meine Erfahrung spräche für sich, und vergaß, gezielte Beispiele zu nennen. Der Interviewer wirkte dann eher distanziert, weil er keinen Anknüpfungspunkt fand. Das zeigte mir, dass Vorbereitung nicht nur Fakten, sondern auch das „Storytelling“ über die eigenen Erfolge beinhaltet. Ein drittes Gespräch war ein Mix aus beidem: Ich kam gut vorbereitet, aber ich ließ mir trotzdem Zeit, um aktiv zuzuhören und auf die Körpersprache des Gegenübers zu achten. Das Ergebnis: ein herzliches Lächeln am Ende und ein schneller Hinweis, dass ich im nächsten Schritt eingeladen werde. Kurz gesagt: Je mehr ich mich in die Firma hineinversetze und meine Narrative gezielt einsetze, desto positiver verläuft das Gespräch. Ich hoffe, das hilft dir bei deinen eigenen Bewerbungen! Herzliche Grüße, Markus
Слова из этого текста
- Hausaufgaben
- домашнее задание, подготовка
- recherchiert
- исследовал, собрал информацию
- Storytelling
- рассказывание истории, подача информации в виде повествования
- Körpersprache
- язык тела, невербальная коммуникация
- einsetzen
- использовать, применять